Archiv für den Autor: bbs

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Zukunft des Köbelinger Marktes – Veranstaltung aus der Reihe „Plätze, Parks & Co.“

 

Anlieger, Anwohner, Planer, Politiker, interessierte Bürger… über 90 Menschen kamen am Mittwoch, den 05.April 2017  in die städtische Galerie KUBUS um mit dem Bürgerbüro Stadtentwicklung über die Zukunft des Quartiers rund um den Köbelinger Markt zu diskutieren.

Manfred Müller (1. Vorsitzender des bbs) stellte den Sachstand zum Bebauung dar. Weitere Informationen in seiner Präsentation und auf den Webseiten der Stadt Hannover hier und hier.

Anschließend präsentierte Kai Koch (Vizepräsident des Bund Deutscher Architekten, BDA) Ergebnisse eines Workshops des BDA der im Vorfeld der City 2020+ Überlegungen zur Aufwertung der Altstadt 2005 durchgeführt wurde. Dabei wurden auch schon Überlegungen zum Köbelinger Markt angestellt. Sein Vortrag findet sich hier.

 

Oliver Kuklinski (Geschäftsführer des bbs) moderierte die Diskussion über die Zukunft des Köbelinger Markts und sammelte Perspektiven der Anlieger*innen aus dem Publikum ein. Die Anwesenden hielten in Kleingruppen ihre Wünsche und Ängste fest, die anschließend zusammengetragen wurden.

Grundsätzlich scheinen die Pläne der Stadt nach dem Abriss der Verwaltungsgebäudes Wohnbebauung zu errichten und eine Aufwertung und Belebung des Quartiers auf Akzeptanz zu treffen. Die Anwesenden wünschen sich eine gute soziale Durchmischung als Ziel für die Wohnbebauung.
Bedenken gibt es teilweise aufgrund der Höhe der geplanten Gebäude. Auch die verkehrlichen Änderungen bereiten einigen Anwesenden sorgen. Sie befürchten, dass der Verkehrsfluss ins Stocken gerät, durch die Umwandlung der Leinstr. in eine Sackgasse und die Auslastung der Marktstr. Andere wünschen sich genau das: eine Verkehrsberuhigung und eine zukunftsorientierte Verkehrsplanung rund um den Köbelinger Markt und bessere Bedingungen für Fahrradfahrer sowie die Berücksichtigung der Anforderungen der E-Mobilität.
Umstritten ist auch die Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf dem Köbelinger Marktplatz, von einigen wurde sie begrüßt, da es Quartiernah bisher kaum Möglichkeit gibt sich im Freien aufzuhalten, andere befürchten, dass sich mit Trinkern eine ähnliche Situation wie am Weiße-Kreuz-Platz oder am Raschplatz entwickeln könnte und lehnen dies ab.

Eine Dokumentation der Anmerkungen aus dem Publikum sowie eine Zusammenstellung der Ergebnisse der Diskussion in Kleingruppen sind demnächst hier zu finden.

Einen Artikel der HAZ über unsere Veranstaltung können Sie hier nachlesen.

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Plätze, Parks & Co. – Auftakt der Veranstaltungsreihe

 

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Standpunkte aus ganzen verschiedenen Blickwinkeln zum Umgang mit dem öffentlichen Raum gab es am 30. Januar bei unserer Auftaktveranstaltung zu der Reihe „Plätze, Parks & Co.“ im Pavillon. Das Podium war mit 12 Vertretern aus Politik, Planung und Bürgern mehr als gut besetzt. Aber auch im restlichen Saal drängten sich die Menschen: mehr als 120 Personen kamen, um zuzuhören, aber auch um selbst mitdiskutieren zu können. Einziger Wermutstropfen: ein Vertreter der Bauverwaltung konnte leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

 

Klaus Selle und Sid Auffarth hielten die Eingansreferate. Während Klaus Selle sich in seinem Vortrag vor allem der Bedeutung der öffentlichen Räume in der Vergangeheit und heute widmete, schlug Sid Auffarth in seinem Vortrag einen Bogen über die verschiedenen Aktivitäten zum Umgang mit dem öffentlichen Raum in Hannover in den letzten 3 Jahrzehnten.

 

Die Diskussionsbeiträge erstreckten sich über das Scheitern der Bebauung des Steintorplatzes, die aktuellen Streitgkeiten zur Umgestaltung des Wedekindplatzes und Experimentierkultur im öffentlichen Raum und die Rolle der Bürgerbeteiligung in all diesen Zusammenhängen.

 

h-eins.tv hat unsere Veranstaltung in voller Länge aufgezeichnet. Herzlichen Dank dafür!

 

ein Blog-Beitrag über unsere Veranstaltung findet sich hier:

Be­richt: Plät­ze, Parks & Co. – Vom Um­gang mit dem öf­fent­li­chen Raum in Han­no­ver

 

 

 

 

 

 

 

 

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HannoverMachen.de – CrowdfundingPlattform des bbs ist online!

Ein grüner Buzzer wird gedrückt, ein Feuerwerk geht los und HannoverMachen.de ist online!

Zur Auftaktfeier von HannoverMachen kam eine bunte Mischung an Stadtbewegern und –bewegten aus dem Dunstkreis des bbs, Mitarbeiter der Stadt Hannover und die Initiatoren der ersten Bürgerprojekte die sich auf der Plattform HannoverMachen präsentieren.

In einer Feierstunde im Transformationswerk der Agentur neuwärts hielt der Oberbürgermeister Stefan Schostok ein Grußwort und schaltete gemeinsam mit Vertretern des bbs die Plattform frei. Außerdem wurden die ersten Projekte der Plattform präsentiert und die Initiatoren interviewt.

Anschließend klang die Feier bei Speis und Trank aus und die Anwesenden nutzten die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen.

H1 unser lokaler Fernsehsender berichtete von unserer Auftaktveranstaltung, der Bericht wurde am Mittwoch bei 0511 gezeigt und ist jetzt online zu finden.

 

Fotografisch dokumentiert wurde der Abend von dem Fotograf Michael Wallmüller alle Fotos dieses Beitrags stammen von ihm.

 

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„Gesund durch Stadtplanung?“ im November der Wissenschaft – bbs und ARL lassen diskutieren

Das Podium hätte noch ewig weiter diskutieren können zu den Auswirkungen von Verkehr und Freiraumnutzung auf die menschliche Gesundheit.

 

Das Eingangsreferat von Prof. Dr.-Ing. Sabine Baumgart von TU Dortmund betonte den historischen Zusammenhang von Gesundheit und Stadtplanung und endete mit der Aufforderung diese beiden Aspekte auch heute mehr zusammen zu denken. Um den salutogenesischen Ansatz („Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit“) weiter zu verfolgen müssten bestehendes Know-How in den Kommunen als strategische Partner einbezogen werden. Sie endete mit einem Zitat von Jason Corburn: „Partizipative Stadtplanung ist somit auch eine Form präventiver Medizin“.

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Die sich anschließende Diskussion konzentrierte sich dabei stark auf das Streitthema Auto. Einig waren sich die meisten der Anwesenden, dass der Autoverkehr in der Stadt zu viel Raum einnimmt sowie Lärm und Schmutz verursacht. Michael Heesch von der Stadtverwaltung war es ein Anliegen zu betonen, dass das Auto nicht allein als „Schädling“ sondern auch als „Nützling“ angesehen werden müsse, auf das viele Menschen angewiesen seien.
Oliver Thieles (Initiative Hannovercyclechic und Platzda!) Forderung nach autofreien Quartieren in Hannover, parierte Heesch in dem er betonte, dass es der Stadt Hannover ein Anliegen sei für alle Bürger der Stadt zu planen. Es gäbe daher derzeit keine Absichten Wohngegenden zu erreichten, in welche nur ein bestimmtes Klientel (in diesem Fall ohne Autobesitz) ziehen könnte. Heeschs Aussage ein Leben ohne Auto müsse man sich erstmal leisten können, rief einen Vertreter des VCD aus dem Publikum auf den Plan. Dieser betonte, man solle nicht den Eindruck erwecken, das Auto wäre das günstigere Verkehrsmittel.
Axel Priebs, Umwelt- und Planungsdezernent der Region Hannover, betonte, als öffentliche Hand könne man den Bürgern zwar Angebote und Anreize zu umweltfreundlichen Verkehrsmitteln bieten, die Entscheidung müsse in einem freiheitlichen Land aber jeder Bürger selbst treffen.
Aus dem Publikum gab es das Statement dem Autoverkehr würde es viel zu leicht gemacht: sobald sich an Engpässen wiederkehrende Stauereignisse bemerkbar machten, würden diese beseitigt, statt Bürgern dieser unbequemen Situation  auszusetzen und dadurch ein Umdenken einzuläuten.

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Zurecht kam am Ende die Bemerkung aus dem Plenum, dass das Thema der Luftreinhaltung bzw. Schadstoffemissionen auf dem Podium viel zu kurz gekommen sei. Die Landtagsabgeordnete Maaret Westphely nutzte daher die Abschlussrunde um dieses Thema aufzugreifen und forderte, dass die „Umweltzone“ als ein Instrument des Luftreinhalteplans weiterentwickelt werden müsse, um Grenzwerte zu Stickoxidbelastungen einhalten zu können.

 

 

 

 

 

 

 

Hier gibt es die Folien aus dem Vortrag von Frau Baumgart zum Download.

 

Diese Veranstaltung organisierte das bbs gemeinsam mit der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL). Herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit!

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“Not a dime in my pocket – but a dream in my head” – Crowdfunding, was ist das ?

Viele Träumer folgten dem Aufruf des Bürgerbüros Stadtentwicklung am 25.10.2016 in die Faust Warenannahme. Vor dem Hintergrund des Starts von HannoverMachen im November 2016 hatten wir den Crowdfunding-Experten Ernst Neumeister von CrowdCamp eingeladen, um über die Möglichkeiten von Crowdfunding bei der Realisierung von Projekten zu informieren.

 

Anhand zahlreicher Beispiele erklärte der Crowdfunding-Spezialist die grundlegenden Arten und Prinzipien von Crowdfunding sowie die für ihn wichtigsten Erfolgsfaktoren. Außerdem betonte er, dass durch eine gute Vorbereitung ein mögliches Scheitern des Crowdfundingziels fast ausgeschlossen werden kann. Ergänzend dazu, gab es eine Anleitung für die maßgeblichen Schritte auf dem Weg zur erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne.

dsc_0411Die zahlreichen Fragen während der Veranstaltung reflektieren das große Interesse des Publikums an diesem Thema. Damit möglichst viele Hannoveraner ihre Träume für Hannover wahr werden lassen können, haben wir die die lokale Crowdfundingplattform HannoverMachen für gemeinnützige Projekte initiiert. Ab dem 21. November wird es hier tolle Projekte aus Hannover, für Hannover mit Hannover geben. Wir freuen uns auf alle die helfen Träume wahr werden zu lassen.

 

Wer den Abend noch einmal Revue passieren lassen möchte, findet hier die Präsentation von Ernst Neumeister. Weitere Informationen zu seiner Crowdfunding-Beratung Crowdcamp gibt es hier.

 

Hier noch ein freudestrahlendes Gruppenfoto zum Abschluss: das Team von HannoverMachen aus dem bbs mit unseren Pilotprojekt-Inihtiatoren und Ernst Neumeister.

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Bürgerbüro Stadtentwicklung beim Forum für Bürgerbeteiligung

Dass die „Gesellschaft im Umbruch“ ist, zeigte auch die Kommunalwahl in Niedersachsen, bei der etablierte Parteien größtenteils herbe Stimmenverluste hinnehmen mussten.

Thema war dies auch bei der Tagung der Stiftung Mitarbeit, die am vergangenen Wochenende, vom 09. bis 11. September, in der ev. Akademie Loccum stattgefunden hat. Diskutiert wurde viel darüber wie unsere Demokratie lebendig bleibt und sich weiterentwickeln kann. Politische Entscheidungen sollten von einem Großteil der Bürger mitgetragen werden und diese nicht rechtspopulistischen Parteien in die Arme getrieben werden – darüber waren sich die Teilnehmenden einig.
Für die Politik gilt es jetzt, das Vertrauen der Bürger wieder zu gewinnen und Transparenz in Entscheidungsprozesse zu bringen. Eine Möglichkeit dafür wird in der Entwicklung und Umsetzung von Leitlinien für die Bürgerbeteiligung gesehen. Auf der Tagung stellten die Städte Heidelberg, Graz und Bonn ihre Leitlinien-Modelle und Erfahrungen vor.

 

Über unsere img_20160910_173118Crowdfunding Plattform für gemeinnützige Bürgerprojekte HannoverMachen haben wir in Loccum im Rahmen einer Projektbörse informiert. Die lokale Crowdfunding-Plattform fand großen Anklang bei den Profis der Bürgerbeteiligung aus Verwaltung, Politik, NGOs und freier Wirtschaft. Sie wird als Instrument verstanden um BürgerInnen dabei zu unterstützen, selbst Ihre Themen auf die Agenda zu setzen und sich in die Stadtentwicklung aktiv einzubringen.  Hannover gehört diesbezüglich zu den Pionieren im Empowerment von Bürgerengagement.

Auch wählen gehen ist Bürgerbeteiligung!

…aber nur Wählen gehen reicht uns nicht! Für das Bürgerbüro Stadtentwicklung ist es ein wichtiges Anliegen, dass Bürger sich in die Entwicklung ihrer Stadt aktiv einbringen können und von Politik und Verwaltung frühzeitig einbezogen werden. Die Weichen dafür werden jetzt wieder neu gestellt, am 11. September 2016 ist es soweit: die Kommunalwahlen stehen an!

 

Die Kommunalpolitik beeinflusst wie keine andere unser direktes Umfeld:

Die meisten Entscheidungen zur Stadtentwicklung treffen die von uns gewählten Kommunalpolitiker. Sie bestimmen außerdem auch wann und wie weit sich Bürger zur Vorbereitung dieser Entscheidungen in Beteiligungsprozessen einbringen dürfen. Belässt man es bei gesetzlichen Minimalanforderungen oder geht man frühzeitig mit den betroffenen Bürgern ins Gespräch? In der Kommunalwahl bestimmen die Wähler mit, wie Bürgerbeteiligung in Hannover gelebt werden soll.

 

Aber auch die Kommunalpolitik selbst ist Beteiligung von Bürgern. Denn gewählt werden ganz normale Mitbürger, die sich ehrenamtlich politisch engagieren und bereit sind Entscheidungen zum Wohle unserer Stadt zu treffen. Wer für den Bezirk, die Stadt und die Region Entscheidungen treffen soll, dass entscheiden die Wähler.

 

In der kommenden Woche gibt es viele Gelegenheiten Kommunalpolitiker in Aktion zu erleben und sich die (Aus-)Wahl zu erleichtern. Hier eine kleine Auszug spannender parteiübergreifender Veranstaltungen zur Kommunalwahl:

 

  • Am Montag, 22. August 2016, 19:00 Uhr             Achtung: Veranstaltung nur für Frauen!!
    frauenpoli-Tisch, ich wähle…und du?… und warum?
    Im Frauenzentrum Laatzen
    Moderation: Dr. Christine Schwarz, Soziologin, Leibniz Universität Hannover
    Bitte anmelden Tel.: 0511 898 858 20
    http://frauenzentrum-laatzen.de/frauenpoli-tisch/
  • Dienstag, 23. August 2016, 18 Uhr,
    Zukunft des Ihmezentrums
    Im Capitol
    Der Verein Zukunftswerkstatt Ihmezentrum läd dazu ein mit Vertretern verschiedener Parteien die Zukunft des Ihmezentrums zu diskutieren.
    https://www.facebook.com/ihmezentrum/
  • Am Dienstag, 23. August 2016, 18:30 Uhr
    Speed-Dating zur Kommunalwahl 2016
    Im Kulturzentrum Pavillon
    Der Bildungsverein lädt ein Fraktionsvorsitzende von im Rat der Stadt Hannover vertretenden Parteien jeweils 12 min. auszufragen.
    Anmeldung bei Beate Gonitzki, (beate.gonitzki@bildungsverein.de)
    https://bildungsverein.de/node/3128819
  • Am Mittwoch, 24. August 2016, 20:00 Uhr
    HAZ-Forum zu Wahl
    im Anzeiger Hochhaus
    HAZ-Leser diskutieren mit Vertretern der Parteien SPD, CDU, Die Grünen, FDP, Die Linke, Die Hannoveraner, AfD und die Piraten.
    Moderation: Felix Harbart und Conrad von Meding (beide HAZ)
    Karten an den HAZ-Vorverkaufsstellen
    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Reden-Sie-mit!-Das-HAZ-Forum-zur-Kommunalwahl
  • Am Montag, 29.August 2016, 18:00 Uhr
    Freie Träger! Forderungen zu Kommunalwahl in Hannover.
    im Kulturzentrum Pavillon
    Diskussion mit Vertreter_innen der Ratsfraktionen zu Zuwendungen für kommunale Aufgaben in freier Trägerschaft
    Moderation: Conrad von Meding
    http://pavillon-hannover.de/programm/veranstaltung/?nr=22106

Wem gehört die Stadt – Bürger in Bewegung

Diesen sehenswerten Dokumentarfilm zum Thema Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung zeigte das ZDF bis zum 12.07. in seiner Mediathek.

 

In Spielfilmlänge kommen Akteure mit verschiedene Perspektiven auf ein Großbauprojekt, hier eine Shopping Mall in Köln-Ehrenfeld, zu Wort. Investoren, Verwaltung, Bürger und Politik sie alle haben ein Wörtchen mitzureden.

Hier gibts die website zum Film.

 

 

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Stadt lernen, Stadt machen – Jugend, Schule, Stadtentwicklung

Unter diesem Motto beendete das Bürgerbüro Stadtentwicklung (bbs) am vergangenen Freitag die Woche gegen Rechts für Demokratie im Neuen Rathaus in Hannover.

 

 

Die Veranstaltung war Teil der Reihe „Stadtentwicklung von unten“, diese Reihe hatte das bbs eigens für den Dialog „Mein Hannover 2030“ entwickelt. Auf vielfachen Wunsch aus der Bürgerschaft wird diese nun fortgeführt. Das bürgerschaftliche Engagement in der Stadtentwicklung zu fördern steht dabei im Vordergrund. Menschen werden zur aktiven Mitgestaltung Hannovers angeregt und mobilisieren alternative Vorstellungen der Stadtentwicklung. Es werden hannoversche, aber auch überregionale Projekte präsentiert, die nicht durch Verwaltungshandeln oder Ratsbeschlüsse initiiert und realisiert wurden, sondern von den Bürgern in Eigenregie.

 

Beim Workshop am 3. Juni stand die Beteiligung junger Menschen ab dem Teenageralter im Vordergrund. Was sie zu bieten hatten, begeisterte auch die Älteren unter den Teilnehmern. An verschiedenen Tischen stellten Aktive aus dem schulischen, kulturellen und sozialen Bereich Beispiele vor die Jugendliche motivieren sich in Stadtentwicklungsthemen einzubringen.

 

Präsentiert wurden verschiedene Projekte aus der Schmiede des Vereins „Politik zum Anfassen e.V.“. Mit ihrer inzwischen bundesweiten Reichweite führen sie nicht nur in Hannover Jugendliche an Stadtentwicklung heran. Auch der hannoversche Verein Janun e.V. sowie das Historische Museum Hannover und die St.-Ursula-Schule zeigten Wege auf wie sie auf Jugendliche zugehen um sie für Stadtentwicklung zu sensibilisieren oder einzubeziehen.

 

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Besondere Beachtung fand ein Projekt von Schülern des Gymnasiums Julianum in Helmstedt. Im Seminarfach „Helmstedt 2020“ wurde die Idee geboren, Helmstedt aus Sicht der Jugend fit zu machen für die Zukunft. Es entstand ein Kultur- und Jugendcafé in einem ehemaligen Pferdestall. Zunächst gedacht vor allem für junge, kreative und engagierte Helmstedter, frei nach dem Motto „Mach deine Stadt zu deiner Stadt“! Schon bald wurde daraus ein beliebter Treffpunkt für Bürger allen Alters. Wie der Moderator Dietmar Scholich, Vorstand des bbs, zum Abschluss hervorhob, zeigen das Vorhaben aus Helmstedt wie auch die anderen Projekte, dass jugendliche Bürger die Entwicklung ihrer Stadt selbst in die Hand nehmen und ihre Stadt mitgestalten können.

 

Anschließend wurden Erfahrungen bei der Realisierung der Projektideen ausgetauscht und Anregungen für Interessierte gegeben, die ähnliche oder auch andere Vorhaben in Angriff nehmen wollen.

 

Die Beiträge der Referenten sowie die Vorstellung der Projekte sind hier für Sie dokumentiert:

Begrüßung durch Dietmar Scholich, Bürgerbüro Stadtentwicklung e.V.

 

Impuls Dr. Frank-Michael Czapek, Studiendirektor, Landesschulbehörde Niedersachsen

Impuls Gregor Dehmel, Politik zum Anfassen e.V.

 

Kultur- und Jugendcafé „Pferdestall“

Politik zum Anfassen e.V.: Realitycheck2030, Pimp Your Town!

Politik zum Anfassen e.V.: Umfrage1417

Christiane Wiese: Jugend 2020

Andreas Eberth: Stadt der Zukunft (Poster)

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Sozialer Stadtrundgang mit Asphalt

Gestern durften wir beim sozialen Stadtrundgang in eine Welt eintauchen, die wohl für viele von uns meistens unsichtbar bleibt. Wir wollten erfahren, wie Wohnungslose die Stadt jenseits von teuren Fassaden erleben und uns an Orte führen lassen, wo sie keine Randgruppe sind. Asphalt formuliert es so: „Unsere Stadtführerinnen und Stadtführer sind Experten der Straße. Sie zeigen Ihnen auf dem Rundgang die Ecken Hannovers, an denen sich das Leben der Wohnungslosen abspielt und beantworten Ihre neugierigen Fragen“.

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Der Asphalt-Verkäufer Bernd führte uns an Plätze, die Wohnungslose aufsuchen können wenn Sie ein Bett, etwas zu essen oder sonstige Hilfe benötigen.

Startpunkt waren die Redaktionsräume von Asphalt in der List. Dort wurden wir sehr freundlich von Bernd in Empfang genommen.

Bevor es losging informierte uns der Vertriebsleiter von Asphalt über die Entwicklung des Straßenmagazins, dass seit über 20 Jahren in Hannover herausgebracht wird und die Existenzgrundlage für viele Menschen ist. Rund 80 Frauen und Männer verkaufen das Monatsmagazin. Und viele aus der Runde der Teilnehmer hatten Geschichten von ihren Stammverkäuferinnen und –verkäufern zu berichten, bei denen sie regelmäßig nicht nur das Magazin erhalten sondern auch oft auf ein kurzes Gespräch stehen bleiben. Ausgehend von Hannover als größtem Standort ist Asphalt mittlerweile in 15 Städten Niedersachsens erhältlich. Mit einer Auflage von durchschnittlich 27.000 Zeitungen erreicht Asphalt monatlich rund 60.000 Leserinnen und Leser.

Der erste Stopp des Rundgangs war die Einrichtung „Bed by Night“, eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche. 13 Plätze bietet das Haus, das etwas versteckt zwischen hohen Bäumen am Welfenplatz liegt. IMG_0610

Gleich daneben steht ein alter Bunker der bis 2011 auch als Notanlaufstelle für obdachlose Menschen diente und heute Platz für Probenräume für Musiker bietet. Weiter ging es durch die Straßen hinter dem Bahnhof zu Einrichtungen die – oft ganz unscheinbar im Stadtbild- schon seit vielen Jahren wichtige Anlaufstellen für Menschen in Not darstellen. Am Raschplatz hinter dem Bahnhof angekommen erzählte uns Bernd, wie sehr die Zahl der Wohnungslosen aus seiner Sicht vor allem im letzten Jahr zugenommen hat. Wir konnten uns vor Ort selbst ein Bild machen. Und als wir Zeuge einer Konfrontation zweier Männer wurden durften wir erleben wie Bernd sich sofort verantwortlich fühlte und sich kümmerte, wo wir anderen eher scheu und zurückhaltend reagierten. Am Ende ereilte uns noch das angekündigte Gewitter, das den schwülwarmen frühen Abend beendete. Wir hatten es alle eilig ins Trockene und nach Hause zu kommen. Und vielleicht spürten mehrere von uns an diesem Abend den hohen Wert, den ein eigenes trockenes Zuhause bietet.

 

Wer Lust hat, sich an einem sozialen Stadtrundgang zu beteiligen kann sich direkt an die Redaktion von Asphalt wenden: www.asphalt-magazin.de/

 

 

 

 

 

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Viel Besuch beim Autofreien Sonntag

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Gestern beim Autofreien Sonntag konnten wir vielen Hannoveranerinnen und Hannoveranern ihren Lieblingsort in Hannover entlocken. Auf der großen Stadtkarte konnte man schnell sehen, welche Orte besonders beliebt sind: Hannover liebt ganz besonders seine Grünfläche. Und ganz weit vorne liegen Maschsee und Eilenriede. Richtig gerne sind die Menschen aus Hannover auch in ihren eigenen Stadtteilen unterwegs und am schönsten ist es für viele einfach zu Hause. Das Hannover eine Stadt voller leidenschaftlicher Kleingärtner ist zeigten die vielen Nennungen der zahlreichen Kleingartenkolonien und dem breiten Ruf nach deren Erhalt.

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Trotz des Regens am Morgen hatten wir an unserem Stand immer viel Besuch. Am Ende des Tages hatten wir über 200 Lieblingsorte gesammelt und mit noch mehr Standgästen über ihre Stadt gesprochen. Auch Wünsche und Kritik konnten unsere Besucherinnen und Besucher auf unserer Wäscheleine loswerden und die Orte auf der Karte markieren. Hier wurde schnell deutlich, dass sich viele Menschen eine Belebung des Ihmezentrums wünschen und ein Konzept um den Raschplatz als Aufenthaltsort attraktiver zu machen.

 

Unser neues Projekt HannoverMachen konnten wir bei dieser Gelegenheit erstmals der Öffentlichkeit präsentieren. Dabei führten wir viele spannende Gespräche – vielleicht bahnt sich hier schon das ein oder andere Projekt für unsere Crowdfunding-Plattform für Bürgerprojekte an.

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Rundgang durch das Ihme-Zentrum gibt tiefe Einblicke und eröffnet neue Perspektiven. Ein neuer Blick – ein neues Gefühl?

„Wann waren Sie zuletzt hier“ fragte Constantin Alexander, Initiator der Aktion „Das Ihme-Zentrum, ein neues Wahrzeichen für Hannover“, die TeilnehmerInnen am Rundgang durch das Ihme-Zentrum in Hannover Linden. Bei den meisten liegt das schon eine ganze Weile zurück. Zu wenig Anlässe, die einen in den großen und verwinkelten Komplex führen, es sei denn, man möchte zu den Stadtwerken oder sein Kind anmelden im Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover.

 

Doch an diesem windigen Dienstagabend hatte sich eine Gruppe aus Interessierten und MitarbeiterInnen des Bürgerbüros versammelt, um an einem der geführten Rundgänge teilzunehmen die Constantin Alexander seit einer Weile anbietet.

 

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Er startete mit einem Blick in die lange Geschichte des Ihme-Zentrums und die Bedingungen seiner Erbauung. Auch TeilnehmerInnen, die sich noch an diese Zeit erinnern, konnten hier viel Neues erfahren. Auch darüber, warum es kein Lösung sein kann, das Ihme-Zentrum abzureißen, wie es oft in Gesprächen schnell tönt. Die Geschichte des Ihme-Zentrums ist eine voller Visionen, Erwartungen und enttäuschter Hoffnungen unter der Beteiligung vieler Akteure die sich im Laufe der Jahrzehnte daran gerieben haben. Der Rundgang führte dann durch die Tiefgaragen, hinauf auf die Ebene 1, ehemals die Einkaufsmeile, und weiter auf die Dächer einer Zwischenebene. Die teils aufgerissenen Wände der Fassaden wirkten beim vorbeistreifen wie offene Wunden. Die unbelebten und ungepflegten Wege und Plätze wirkten unwirtlich und wenig einladend.

 

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Doch je näher man hinsah und die Distanz aufbrach, desto mehr gaben sie sich als gestaltbare Flächen zu erkennen. Hier wäre für so viel Ausprobieren im urbanen Raum Platz. Platz für Kunst und Kultur wäre in rauen Mengen vorhanden. Hier könnte Mehr-Generationen-Wohnen stattfinden, aus dem Zusammenleben von Flüchtlingen, Studenten und den alten Bewohnern könnten neue Gemeinschaften entstehen. Constantin Alexander formuliert es so: „Das Ihme-Zentrum ist kein Problem, sondern eine Herausforderung“ Oh ja! Eine Herausforderung die immer mehr Menschen anzunehmen bereit erscheinen. Das Gefühl zum Ihme-Zentrum verändert sich grade. Die Wahrnehmung ist einem Wandel unterworfen, weil es Menschen wie Constantin Alexander gibt, die sich auf einmal so dafür einsetzen. Dieser Einsatz steckt an, das Interesse springt über, und die Phantasie ist plötzlich beflügelt ob der Möglichkeiten, die sich hier bieten.

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All diese Möglichkeiten sammelt Constantin Alexander übrigens als Vorschläge auf seiner Seite: https://experimentihmezentrum.wordpress.com. Mitvisionieren ist ausdrücklich erwünscht. Anmelden für einen Rundgang kann man sich unter rundgang@ihmezentrum.org. Das Ganze ist kostenlos und dauert rund anderthalb Stunden.

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Sehr gerührt schaute Felix Kostrzewa, Frontmann des Utopianale-Orgateams auf seine Mannschaft. Zwei Tage Festival lagen hinter ihnen und fast ein ganzes Jahr Vorbereitungszeit. Nun, am Sonntagabend war es geschafft, sie hatten den HannoverannerInnen und Gästen aus der Region zwei Tage lang wunderbare Filme von und für Visionäre vorgeführt und viele dabei tief bewegt. Sie hatten Möglichkeiten der Begegnung geschaffen die sicher bei vielen BesucherInnen nachwirken werden. Und sie hatten ein vielseitiges Rahmenprogramm angeboten, dass viele vor die Qual der Wahl stellte.

 

Dass die Utopianale weit mehr zu bieten hat als Utopien, hat sie am letzten Februar-Wochenende 2016 bereits zum vierten Mal bewiesen.

 

Das Filmfestival offenbarte den BesucherInnen ein vielseitiges Programm rund um das Thema „Wie wollen wir uns bewegen?“. Diese Frage bezog sich sowohl auf die Frage nach unserer Mobilität und nachhaltigen Verkehrskonzepten der Zukunft als auch darauf, wie wir uns aufeinander zu und miteinander bewegen, und welche BürgerInnenbewegungen daraus entstehen können.

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An zwei Tagen tummelten sich 450 Menschen in den Räumen des Freizeitheims Linden. Gemeinsam wurden sechs Filme geschaut. Den Aufschlag machte „The Human Scale“. Eine Dokumentation über das Leben in Städten – insbesondere auch in den Megacities von denen es weltweit immer mehr gibt – und welchen Einfluss es auf uns ausübt.

 

„Bikes versus Cars“ zeigte die Arbeit von Aktivisten, die die Straße als Lebensraum für alle zurückerobern wollen. Einer der Höhepunkte war sicherlich die sogenannte „Werksschau“ über das Ihmezentrum von Hendrik Millauer und Alexander Constantin. In „Ihmezentrum – Traum – Ruine – Zukunft“ ließen sie Bewohner, Architekten, Stadtplaner und andere Zeitzeugen zu Wort kommen. Die Fertigstellung des Films ist übrigens im Sommer 2016 geplant. „How to Change the World“ zeigte die Geschichte von Greenpeace und „Yes Men“ beeindruckte mit spektakulären Aktionen zum Klimaschutz um die Aktivisten Andy und Mike aus den USA.

 

Die Utopianale ist eine Veranstaltung die auf Kooperation aufbaut, und so wurden die 11 Workshops durch zahlreiche Organisationen durchgeführt die sich und ihre Arbeit auch auf dem „Markt der Möglichkeiten“ vorstellten.

 

Die Gelegenheiten für Begegnungen unter den BesucherInnen waren durch zahlreiche Mitmachaktionen geboten. Berührungs- oder Kontaktängste konnten bereits beim Mitbringfrühstück abgebaut werden. Und spätestens in den Workshop Phasen ergab sich durch lebhafte Diskussionen, die auch Platz für persönliche Anteile ließen, ein enger Austausch zwischen den engagierten TeilnehmerInnen.

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Auch das bbs hatte sich mit einem Workshop unter dem Motto „Bürgerbeteiligung in Hannover und ein Rückblick auf den Stadtentwicklungsdialog „MH2030“ beteiligt.

 

Lebhaft wurde dort noch einmal das Qualitäts-Empfinden des Dialogs diskutiert, ob sich ein solcher Prozess tatsächlich für echte Beteiligung der BürgerInnen eignet und wie in Hannover auch in Zukunft eine möglichst vielschichtige und heterogene Kultur des politischen Austauschs gelebt und erhalten werden kann. Auch EinwohnerInnen, die bisher wenig Kontakt mit „MH2030“ hatten bekamen so die Gelegenheit, mit Akteuren und TeilnehmerInnen am Prozess in einen Austausch zu treten und an deren Erfahrungen zu partizipieren.

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Evaluationsworkshop der Stadt Hannover in Kooperation mit dem bbs

Gut 100 Personen aus Verwaltung, Wirtschaft, bürgerlichen Öffentlichkeit und Politik nahmen am letzten Freitag an dem Evaluationsworkshop im Neunen Rathaus, der von der Stadt Hannover in Kooperation mit dem Bürgerbüro Stadtentwicklung veranstaltet worden ist, teil. Ziel der Veranstaltung war es, auf der einen Seite zurück zu schauen und Stolpersteine und Erfolge des Stadtentwicklungsdialoges „Mein Hannover 2030“ zu identifizieren und zum anderen zukünftige Beteiligungsstrategien und -verfahren für die Stadt Hannover zu erarbeiten.

 

In kollegialer Atmosphäre wurden in dem 4-stündigen Workshop folgende Thesen/Ziele erarbeitet:

1) Bürgerbeteiligung soll verstetigt werden, d.h. auch in Zukunft zu allen Stadtbild verändernden Entscheidungen bzw. Maßnahmen der Stadt bzw. der Verwaltung stattfinden bzw. ein Prüfung erfolgen, ob Bürgerbeteiligung im Vorfeld oder während dieser Entscheidungen oder Maßnahmen relevant ist.

 

2) Bürgerbeteiligung soll professionalisiert werden. Das Wissen über erfolgreiche Verfahren und Konzepte der Bürgerbeteiligung sollen sowohl innerhalb der Verwaltung, die für die Beteiligungsverfahren der Stadt hauptverantwortlich ist, als auch bei externen Partnerorganisationen kontinuierlich gebündelt und schnell und routiniert in die Praxis umgesetzt werden. Dazu bedarf es der Bildung langfristiger und gefestigter Netzwerke innerhalb der Verwaltung und zwischen der Verwaltung und Partnerorgnisationen in Hannover.

 

3) Insgesamt sollen Bürgerbeteiligungsverfahren, insbesondere, wenn sie onlinegestützt sind, im Sinne der oben genannten Professionalisierung moderner und zeitgemäßer, insbesondere auch in visuell-ästhetischer Hinsicht, vorbereitet und durchgeführt werden.

 

4) Die Zusammenarbeit mit den Medien soll auf eine neue Ebene gehoben werden: Dafür soll die Bedeutsamkeit von Bürgerbeteiligung als wichtiger (und immer wichtiger werdender) Faktor der demokratischen Struktur verdeutlicht werden. Sowohl externe Organisationen und Gruppen, als auch die Verwaltung sorgen gleichzeitig dafür, dass ein mediales Verständnis dafür entsteht, dass die Veränderungen von Strukturen Zeit bedarf und Hannover als Stadt mit einerlebendigen Beteiligungskultur nur durch die gemeinsame Verpflichtung (Öffentlichkeit, Politik, Medien, Verwaltung) gegenüber diesem Ziel geschaffen werden kann.

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4.Utopianale 2016

Im Februar findet zum 4.Mal die Utopianale statt – das mittlerweile auch über Linden hinaus bekannte Filmfestival über nachhaltiges Leben und gesellschaftliche Utopien. Mit dabei auch wieder das bbs. Wir wollen am Sonntag den 28.Februar in einem Workshop mit Ihnen gemeinsam reflektieren, wie in Hannover auch in Zukunft eine möglichst vielschichtige und heterogene Kultur des politischen Austauschs gelebt und erhalten werden kann! Alles Weitere finden Sie unter: http://utopianale.de/

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Fachexkursion 2015 – noch einmal ins Ruhrgebiet

Paar Wörter über unsere Fachexkursion 2015.

 

Die Forderung Willy Brandts im Jahr 1961, der Himmel über dem Ruhrgebiet müsse wieder blau werden, markiert den Beginn des umweltpolitischen Denkens in Deutschland. Wir haben auf unseren Ausflügen von Ratingen aus etliche Zeugnisse der frühen Industrialisierung, des Kohleabbaus, der Stahlproduktion  bis hin zur Entwicklung der Kulturlandschaft Ruhr kennengelernt. Dabei bilden Industriekultur und Industrienatur den Rohstoff für ein neues, ein anderes Ruhrgebiet, dessen Himmel blau ist.
Da wir schon 1999, 2005 und 2010 das Gebiet der IBA Emscher Park bereist haben, wollten wir einige Projekte wieder sehen und in Augenschein nehmen, was sich seitdem getan hat. In Duisburg erkundeten wir den Innenhafen mit dem Garten der Erinnerung, dem Jüdischen Gemeindezentrum, dem Museum Küppersmühle und der Buckelbrücke. In Dortmund gings zum Phoenix-See, wo bis 2001 ein Stahlwerk stand, das von Chinesen teilweise abgebaut und in China weiter genutzt wird. Heute verdecken Eigentumswohnungen am Wasser das angrenzende Arbeiterquartier. In Ratingen besichtigten wir mit der Spinnerei Cromford von 1790 den ältesten mechanischen Textilbetrieb des Kontinents, von dem außer dem Produktionsgebäude auch Arbeiterwohnungen und Herrenhaus erhalten sind.

bbs Haltestelle Glocksee

Das Bürgerbüro Stadtentwicklung im Interview bei Radio Leinehertz

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Sid Auffarth wird mit Cord-Borgentrick-Stein geehrt

Der Mitbegründer und das langjähriges „Gesicht“ des Bürgerbüros Stadtentwicklung Sid Auffahrt wird mit dem Cord-Borgentrick-Stein für sein Engagement für die Bewahrung der Baukultur der Stadt Hannover geehrt. Besonders hervorgehoben wird der Einsatz Sid Auffahrts, der von Haus aus Bauhistoriker ist, für seinen Einsatz für den Erhalt des Plenarsaals des Landtages in Hannover.

Die Ehrung wird vom Heimatbund Niedersachsen vergeben und zeichnet besonders engagierte Bürger aus, die sich für den Erhalt der hannoverschen Baukultur und die Heimatpflege insgesamt einsetzten.

Der Stein wird im kommenden Jahr vor dem Platz am Döhrener Turm eingesetzt.

 

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Stadt stellt Ergebnisse des Stadtentwicklungsdialog online

Der Konzeptentwurf des Stadtentwicklungskonzept „Mein Hannover 2030“ ist online. Lesen Sie die Vorhaben, die die Stadt Hannover aus der Dialogphase aus ca.1400 Einzelergebnissen herausgefiltert hat, unter https://www.yumpu.com/en/embed/view/wQdjkvV2eFXOTI1U

 

Auch ein Online-Dialog ist freigeschalltet, in dem bis zum 17.Dezember, Vorschläge und Kommentare zu dem Konzept aufgeführt werden können.

https://www.e-government.hannover-stadt.de/dialog/index.php?app=hannover&section=meinung

 

 

 

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Die Ergebnisse des Bürgerdialogs „Mein Hannover 2030“!

Das Bürgerbüro Stadtentwicklung hat den Bügerbeteiligungsdialog „Mein Hannover 2030“ in den letzten Monaten intensiv begleitet. Wir freuen uns Ihnen alle zentralen Schlüsse vorzustellen, die wir aus den Veranstaltungen dieses Jahres zusammengefasst haben. Lesen Sie selbst!

 

 

 

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