Fachexkursion 2015 – noch einmal ins Ruhrgebiet

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Paar Wörter über unsere Fachexkursion 2015.

 

Die Forderung Willy Brandts im Jahr 1961, der Himmel über dem Ruhrgebiet müsse wieder blau werden, markiert den Beginn des umweltpolitischen Denkens in Deutschland. Wir haben auf unseren Ausflügen von Ratingen aus etliche Zeugnisse der frühen Industrialisierung, des Kohleabbaus, der Stahlproduktion  bis hin zur Entwicklung der Kulturlandschaft Ruhr kennengelernt. Dabei bilden Industriekultur und Industrienatur den Rohstoff für ein neues, ein anderes Ruhrgebiet, dessen Himmel blau ist.
Da wir schon 1999, 2005 und 2010 das Gebiet der IBA Emscher Park bereist haben, wollten wir einige Projekte wieder sehen und in Augenschein nehmen, was sich seitdem getan hat. In Duisburg erkundeten wir den Innenhafen mit dem Garten der Erinnerung, dem Jüdischen Gemeindezentrum, dem Museum Küppersmühle und der Buckelbrücke. In Dortmund gings zum Phoenix-See, wo bis 2001 ein Stahlwerk stand, das von Chinesen teilweise abgebaut und in China weiter genutzt wird. Heute verdecken Eigentumswohnungen am Wasser das angrenzende Arbeiterquartier. In Ratingen besichtigten wir mit der Spinnerei Cromford von 1790 den ältesten mechanischen Textilbetrieb des Kontinents, von dem außer dem Produktionsgebäude auch Arbeiterwohnungen und Herrenhaus erhalten sind.

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