STADTLABOR Perspektivwechsel wagen: Beteiligungskultur durch soziale Permakultur
Perspektivwechsel wagen: Beteiligungskultur durch soziale Permakultur
STADTLABOR am 25. Juni 2026 im ZeitZentrum Zivilcourage
Wie entsteht in Hannover eine Beteiligungskultur, in der unterschiedliche Perspektiven nicht nur gehört werden, sondern tatsächlich etwas bewirken können? Beim Stadtlabor „Perspektivwechsel? Beteiligungskultur durch soziale Permakultur“ haben wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartner*innen und Teilnehmenden erprobt, was Prinzipien der Permakultur für Beteiligung und Stadtentwicklung bedeuten können. Dabei wurde deutlich: Eine resiliente Stadt braucht nicht nur gute Beteiligungsverfahren, sondern eine Kultur des Zuhörens, der Mitgestaltung und der geteilten Verantwortung.
Auf einen Blick
Thema: Beteiligungskultur, soziale Permakultur und resiliente Stadtentwicklung
Anlass: STADTLABOR „Perspektivwechsel? Beteiligungskultur durch soziale Permakultur“
Datum: 25. Juni 2026
Ort: ZeitZentrumZivilcourage, Hannover
Beteiligte: bbs – Büro für Beteiligungskultur und Stadtentwicklung e.V., Permakultur Hannover e.V., Permakultur Institut e.V., ZeitZentrumZivilcourage sowie die Teilnehmenden des Stadtlabors
Autor*in: Kristina Pritzl
Die Ausgangsfrage
Worum geht es eigentlich?
Beteiligung gehört inzwischen selbstverständlich zum Vokabular der Stadtentwicklung. Doch Menschen einzuladen, ihre Ideen abzufragen oder sie über Planungen zu informieren, schafft noch keine Beteiligungskultur.
Für uns als bbs – Büro für Beteiligungskultur und Stadtentwicklung beginnt die entscheidende Frage deshalb früher: Unter welchen Bedingungen können Menschen tatsächlich zu Mitgestaltenden ihrer Stadt werden?
In Hannover treffen in Stadtentwicklungsprozessen unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten aufeinander. Verwaltung und Politik arbeiten innerhalb rechtlicher, finanzieller und organisatorischer Rahmenbedingungen. Initiativen, Nachbarschaften und engagierte Einzelpersonen bringen lokales Wissen, Alltagserfahrungen, Netzwerke und Ideen ein. Nicht alle verfügen jedoch über die gleichen Möglichkeiten, ihre Perspektiven sichtbar zu machen oder Einfluss auf Entscheidungen zu nehmen.
Darin liegt ein Spannungsfeld – aber auch eine große Chance. Unterschiedliche Perspektiven können Prozesse komplizierter machen. Werden sie ernst genommen und frühzeitig einbezogen, können sie Planungen aber auch gerechter, tragfähiger und anpassungsfähiger machen.
Mit unserem Stadtlabor wollten wir deshalb herausfinden: Was können wir von den Prinzipien der Permakultur für eine resiliente Beteiligungskultur lernen? Und was bedeutet das für die gemeinsame Gestaltung Hannovers?
Warum ist das wichtig?
Öffentliche Räume und Stadtentwicklung sind nicht neutral. Sie beeinflussen, wer sichtbar wird, wer sich zugehörig fühlt, wer Räume nutzen kann – und wer an Entscheidungen über die Entwicklung der Stadt beteiligt ist.
Zum Auftakt des Stadtlabors machte Dr. Jens Binner, Direktor des ZeitZentrums Zivilcourage, dies am Beispiel von Straßenbenennungen deutlich. Namen im Stadtbild sind mehr als Orientierungspunkte. Sie erinnern an Menschen und Ereignisse, transportieren gesellschaftliche Wertungen und prägen unsere Wahrnehmung.
Stadtentwicklung ist deshalb niemals ausschließlich eine bauliche oder technische Aufgabe. Sie berührt Fragen von Erinnerung, Zugehörigkeit, Teilhabe und gesellschaftlicher Verantwortung.
Gleichzeitig stehen Städte vor sozialen, ökologischen und demokratischen Herausforderungen, für die es keine einfachen Lösungen gibt. Für uns stellt sich deshalb die Frage: Was macht eine Stadtgesellschaft auch unter veränderten Bedingungen handlungsfähig?
Hier bietet die Permakultur einen interessanten Perspektivwechsel. In ökologischen Systemen erhöht Vielfalt die Anpassungsfähigkeit. Monokulturen sind dagegen besonders störanfällig. Übertragen auf Stadtgesellschaft bedeutet das: Wenn immer dieselben Menschen gehört werden und ähnliche Perspektiven Entscheidungen prägen, entsteht eine Art soziale Monokultur. Vielfalt in Beteiligungsprozessen ist deshalb nicht nur eine Frage der Repräsentation. Sie kann eine Stadtgesellschaft resilienter machen.
Für das bbs ist Beteiligung damit mehr als ein Instrument zur Begleitung einzelner Planungen. Beteiligung kann eine Resilienzstrategie für die Stadt sein: Sie bringt unterschiedliche Erfahrungen zusammen, schafft Beziehungen, verteilt Wissen und Handlungsmöglichkeiten und stärkt die Fähigkeit, gemeinsam auf Veränderungen zu reagieren.
Was haben wir gelernt?
- Gute Beteiligung braucht echte Wirkungsmöglichkeiten
Gehört und ernst genommen zu werden, war für viele Teilnehmende eine zentrale Voraussetzung guter Beteiligung. Ebenso wichtig waren Einflussmöglichkeiten, Fehlerfreundlichkeit, Unterstützung beim Handeln und sichtbare Ergebnisse.
Das Permakulturprinzip „Erziele eine Ernte“ bringt diesen Gedanken auf den Punkt.
Auch Beteiligung braucht eine „Ernte“. Menschen sollten erkennen können, was aus ihrem Engagement entstanden ist. Dabei gibt es unterschiedliche Formen von Wirkung: persönlich durch Selbstwirksamkeit und Zugehörigkeit, sozial durch neue Beziehungen und Vertrauen, systemisch durch neue Beteiligungsmöglichkeiten und gestärkte demokratische Strukturen – und ganz konkret durch umgesetzte Projekte.
Für uns folgt daraus auch eine Verantwortung derjenigen, die Beteiligung organisieren. Wer Menschen zur Mitwirkung einlädt, muss sorgsam mit ihrer Zeit, ihrem Wissen und ihrer Motivation umgehen.
Engagement ist eine wertvolle Ressource. Gute Beteiligungsstrukturen können diese Energie aufnehmen, verbinden und für weitere Prozesse nutzbar machen. Beteiligung verliert dagegen an Glaubwürdigkeit, wenn Menschen wiederholt Zeit und Wissen einbringen, ohne nachvollziehen zu können, was anschließend damit geschieht.
- Vielfalt bedeutet auch, nach den fehlenden Stimmen zu fragen
Eine vielfältige Stadtgesellschaft führt nicht automatisch zu vielfältiger Beteiligung.
Einige Menschen verfügen über mehr Zeit, Erfahrung, Wissen über Verwaltungsabläufe oder Sicherheit darin, ihre Interessen öffentlich zu vertreten. Andere Perspektiven bleiben leichter unsichtbar.
Ein für uns besonders interessantes Permakulturprinzip lautet deshalb: „Nutze Randzonen und schätze das Marginale.“ Übertragen auf Beteiligung bedeutet das, nicht nur diejenigen einzuladen, die ohnehin kommen. Gute Beteiligung fragt aktiv: Wer ist betroffen, aber noch nicht vertreten? Wer wird selten gehört? Welche Barrieren verhindern Mitwirkung? Und was brauchen Menschen, um sich tatsächlich einbringen zu können?
Auch während des Stadtlabors wurde deutlich, wie wichtig es ist, „Raum für die ruhigen und leisen Stimmen“ zu schaffen und betroffene Bevölkerungsgruppen nicht nur mitzudenken, sondern möglichst unmittelbar einzubeziehen.
Für das bbs gehört diese Frage ins Zentrum von Beteiligungskultur: Wer fehlt gerade – und was müssen wir verändern, damit diese Perspektive Teil des Prozesses werden kann?
- Perspektivwechsel können Planungen besser machen
Im Kreativ-Café entwickelten die Teilnehmenden Ideen für die Umgestaltung eines ehemaligen Supermarktparkplatzes. Aus einer versiegelten, vorwiegend auf Autos ausgerichteten Fläche sollte ein regenerativer, sozialer und klimaangepasster Ort entstehen.
Wie kann Regenwasser vor Ort gehalten werden? Wo können Pflanzen, Tiere und Menschen Raum finden? Welche Nutzungen braucht die Nachbarschaft? Wie entstehen Aufenthaltsqualität, Begegnung und Sicherheit? Und wer entscheidet darüber, was auf der Fläche geschieht?
Anschließend wechselten die Teilnehmenden ihre Perspektive. Einige vertraten beispielsweise eine Nachbarschaftsgruppe, andere betrachteten die Fläche aus Sicht des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün oder weiterer beteiligter Akteur*innen.
Damit wurden unterschiedliche Interessen, Ressourcen und Grenzen sichtbar.
Was eine Nachbarschaftsinitiative vielleicht schnell, gemeinschaftlich und niedrigschwellig umsetzen möchte, muss aus Verwaltungsperspektive unter anderem auf Zuständigkeiten, Pflegeaufwand, Finanzierung, Verkehrssicherheit und rechtliche Vorgaben geprüft werden. Umgekehrt verfügt Verwaltung über Ressourcen und Gestaltungsmöglichkeiten, auf die zivilgesellschaftliche Gruppen nicht ohne Weiteres zugreifen können.
Der Perspektivwechsel zeigte: Unterschiedliche Interessen sind nicht automatisch ein Hindernis. Sie können die Qualität einer Planung erhöhen – wenn sie frühzeitig sichtbar werden und transparent miteinander verhandelt werden.
- Beteiligung ist kein Wettbewerb um die beste Idee
Eine weitere Erkenntnis aus der Reflexion lautete: Kollaborative Gestaltung funktioniert anders als eine Debatte, bei der am Ende das überzeugendste Argument gewinnt.
Zuhören allein reicht nicht. Es braucht die Bereitschaft, andere Positionen verstehen zu wollen, die eigene Sichtweise zu hinterfragen und Ideen durch die Perspektiven anderer verändern zu lassen. Die Teilnehmenden formulierten entsprechend: Kollaborative Gestaltung ist kein Wettbewerb um die beste Idee und die schlüssigste Argumentation.
Das betrifft auch das Verhältnis von Fach- und Erfahrungswissen. Stadtplaner*innen, Verwaltung oder andere Fachleute verfügen über Wissen, das für Stadtentwicklung unverzichtbar ist. Bewohner*innen wiederum kennen Orte aus ihrem Alltag, erleben Probleme und Möglichkeiten unmittelbar und verfügen über Wissen, das sich nicht allein aus Plänen und Fachgutachten erschließen lässt.
Für das bbs bedeutet Beteiligung deshalb nicht, das eine Wissen gegen das andere auszuspielen. Gute Stadtentwicklung entsteht dort, wo unterschiedliche Wissensformen miteinander arbeiten können.
- Kultur kommt vor Struktur
Ein Satz aus der gemeinsamen Reflexion ist besonders hängen geblieben:
„Kultur vor Struktur.“
Gute Methoden, Leitlinien und Beteiligungsverfahren sind notwendig. Sie garantieren aber noch keine gute Beteiligung.
Entscheidend ist auch, wie Menschen einander begegnen: Gibt es Vertrauen? Können Unsicherheiten und Konflikte ausgesprochen werden? Ist es möglich, Fehler zu machen? Werden unterschiedliche Erfahrungen anerkannt? Gibt es Raum für diejenigen, die weniger laut auftreten? Und sind die Beteiligten tatsächlich bereit, miteinander etwas zu entwickeln?
Beteiligungskultur entsteht deshalb nicht allein durch Verfahren. Sie entsteht in Beziehungen.
Für uns als bbs bedeutet das: Wir müssen nicht nur Beteiligungsformate gestalten, sondern Bedingungen schaffen, unter denen Zusammenarbeit möglich wird.
Stimmen aus der Veranstaltung
Im Stadtlabor entstanden zahlreiche kurze Aussagen, die diese Haltung auf den Punkt bringen:
„Reden hilft, zuhören auch.“
„Kultur vor Struktur.“
„Wie viel Raum darf ICH bei der Gestaltung einnehmen?“
Gerade die letzte Frage führt für uns zu einem wesentlichen Punkt von Beteiligung: Es geht nicht nur darum, möglichst viele eigene Interessen einzubringen. Beteiligung verlangt auch die Bereitschaft, Raum abzugeben, andere Perspektiven anzuerkennen und die eigene Rolle im Prozess zu reflektieren.
Unterschiedliche oder sogar widersprüchliche Positionen dürfen dabei bestehen bleiben. Beteiligung bedeutet nicht zwangsläufig Konsens. Entscheidend ist, ob Unterschiede sichtbar und produktiv verhandelbar werden.
Was bedeutet das für Hannover?
Unsere Einordnung
Das Stadtlabor hat uns in einer Überzeugung bestärkt:
Eine lebendige Beteiligungskultur entsteht nicht dadurch, dass wir einfach mehr Beteiligungsveranstaltungen durchführen.
Sie entsteht, wenn Beteiligung als Teil einer demokratischen und resilienten Stadtentwicklung verstanden wird.
Dazu gehört zunächst, Gestaltungsspielräume ehrlich zu benennen. Welche Entscheidungen sind tatsächlich offen? Was steht bereits fest? Wo können Menschen mitentscheiden, wo mitgestalten und wo lediglich beraten? Und was passiert anschließend mit den Ergebnissen?
Gleichzeitig müssen wir genauer darauf schauen, wer überhaupt an Beteiligung teilhaben kann. Ein offenes Angebot allein erreicht nicht automatisch die Vielfalt der Stadtgesellschaft. Aufsuchende und niedrigschwellige Beteiligung sowie unterschiedliche Zugänge und Formate sind deshalb kein Zusatz, sondern Voraussetzung für eine Beteiligungskultur, die ihrem Anspruch gerecht werden will. Das Ergebnisdokument des Stadtlabors formuliert entsprechend, dass Beteiligung auch diejenigen aktiv erreichen sollte, die sonst seltener oder gar nicht gehört werden.
Politik und Verwaltung können dafür verlässliche Rahmenbedingungen und echte Gestaltungsspielräume schaffen. Sie können transparent machen, wie Beteiligungsergebnisse in Entscheidungen einfließen, und Räume für Experimente und neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen.
Zivilgesellschaft bringt lokales Wissen, Beziehungen, Engagement und neue Perspektiven ein. Sie kann Menschen miteinander verbinden und Themen sichtbar machen, die innerhalb etablierter Strukturen möglicherweise weniger Aufmerksamkeit erhalten.
Für das bbs liegt eine wichtige Aufgabe genau zwischen diesen Welten:
Räume für Austausch und gemeinsames Gestalten zu schaffen, unterschiedliche Perspektiven miteinander in Beziehung zu bringen und Beteiligungsprozesse so zu gestalten, dass aus Mitreden tatsächliche Mitgestaltung entstehen kann.
Soziale Permakultur bietet dafür keine fertige Gebrauchsanweisung. Aber sie bietet eine Haltung:
beobachten, bevor wir handeln, Vielfalt wertschätzen, Beziehungen stärken, Feedback aufnehmen, Ressourcen sorgsam nutzen, aus Fehlern lernen und Lösungen gemeinsam weiterentwickeln.
Was folgt daraus?
Ausblick
Ein Beteiligungsprozess sollte nicht mit der letzten Gesprächsrunde oder einer Dokumentation enden. Entscheidend ist, ob etwas weiterwächst.
Beim Stadtlabor ist genau das passiert.
- Beteiligung früher ermöglichen
Politik und Verwaltung können bereits zu Beginn von Planungsprozessen deutlich machen, welche Gestaltungsspielräume bestehen und an welchen Stellen Mitwirkung tatsächlich möglich ist.
- Perspektivwechsel bewusst einbauen
Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft, Fachleute und Bewohner*innen verfügen über unterschiedliche Wissensbestände und Handlungsmöglichkeiten. Formate, die diese Perspektiven sichtbar und erfahrbar machen, können zu tragfähigeren Entscheidungen beitragen.
- Engagement nicht verpuffen lassen
Wer Beteiligung initiiert, sollte von Anfang an mitdenken, wie entstandene Ideen, Beziehungen und Motivation weitergetragen werden können. Dazu gehören klare nächste Schritte, Verantwortlichkeiten und Rückmeldungen darüber, was mit Ergebnissen geschieht.
- Aus Vernetzung gemeinsames Handeln ermöglichen
Aus dem Stadtlabor ist bereits eine konkrete Initiative entstanden:
Mehrere Teilnehmende haben sich zusammengeschlossen, um die Idee eines grünen Permakultur-Lernortes in Hannover weiterzuentwickeln. Diskutiert werden mögliche Flächen und Kooperationen sowie eine mögliche Zusammenarbeit mit der Landschaftsarchitektur an der Leibniz Universität. Für den weiteren Austausch entstand die Gruppe „Vision grüner Lernort“.
Damit zeigt sich praktisch, was das Permakulturprinzip „Erziele eine Ernte“ für Beteiligung bedeuten kann: Aus Austausch entstehen Beziehungen und aus Beziehungen können neue Handlungsmöglichkeiten entstehen.
Was kann ich tun?
Beteiligungskultur entsteht nicht nur in formellen Verfahren oder großen Veranstaltungen. Sie entwickelt sich überall dort, wo Menschen beginnen, ihre Umgebung gemeinsam zu gestalten.
Das kann heißen, sich mit anderen in der Nachbarschaft zusammenzutun, vorhandene Beteiligungsmöglichkeiten zu nutzen oder eigene Ideen für öffentliche Räume einzubringen.
Es kann aber auch bedeuten, die eigene Rolle zu hinterfragen:
Wer fehlt gerade?
Wessen Wissen haben wir noch nicht einbezogen?
Welche Barrieren erschweren Beteiligung?
Wie viel Raum nehme ich selbst ein?
Was kann ich beitragen und welche Ressourcen kann ich mit anderen teilen?
Vielleicht beginnt Beteiligungskultur genau mit diesem Perspektivwechsel:
nicht nur danach zu fragen, was ich mir für meine Stadt wünsche, sondern auch danach, was andere brauchen und was wir gemeinsam möglich machen können.
Mitreden und weitermachen
Du möchtest dich in Hannover einbringen?
→ www. mitreden-hannover.de
Du möchtest mehr über Beteiligungskultur erfahren?
→ Allianz für Beteiligung
→ Partizipendium – Der Bürgerbeteiligungs-Blog
→ Netzwerk Demokratie und Beteiligung
Du interessierst dich für Gartenprojekte in Hannover?
→ Internationale Stadtteilgärten
→ NaturGarten e.V. – Regionalgruppe Hannover
Quellen & weiterführende Informationen
bbs – Büro für Beteiligungskultur und Stadtentwicklung e. V.
→ Projekte, Positionen und Veranstaltungen rund um Beteiligungskultur und Stadtentwicklung in Hannover.
Permakultur Hannover e. V.
→ www.permakultur-hannover.de – Informationen zur Permakulturarbeit und zu Aktivitäten in Hannover.
Permakultur Institut e. V.
→ www.permakultur.de – Hintergründe zu Permakultur, Bildungsangeboten und Permakulturprinzipien.
ZeitZentrum Zivilcourage
→ ZeitZentrum Zivilcourage Website – Informationen zum Lernort und zur Auseinandersetzung mit Stadtgeschichte, Demokratie und Zivilcourage.
Was bleibt?
Für uns als bbs bleibt aus dem Stadtlabor vor allem eine Erkenntnis:
Wandel wird wirksam, wenn Menschen nicht nur beteiligt werden, sondern sich als Mitgestaltende erleben können.
Dafür braucht es mehr als gute Methoden. Es braucht Vertrauen und Gestaltungsspielräume, unterschiedliche Wissensformen und Perspektiven, die Bereitschaft zuzuhören und Verantwortung zu teilen – und Strukturen, die dafür sorgen, dass Engagement nicht verpufft.
Beteiligungskultur bedeutet für uns deshalb auch, Beziehungen zu gestalten: zwischen Stadtgesellschaft, Verwaltung und Politik, zwischen Fachwissen und Alltagserfahrung und zwischen unterschiedlichen Vorstellungen davon, wie unsere Stadt in Zukunft aussehen soll.
Wir legen Hand an den Wandel – gemeinsam, lernend und mit dem Anspruch, aus Beteiligung tatsächliche Gestaltungskraft für Hannover entstehen zu lassen.





































































































































































