Das Jahr 2020 stellt das bbs unter das Motto „Gerechte Zukunft Stadt Hannover“. Aber was ist eine gerechte Stadt? Das Wissen am besten die Einwohner*innen unserer Stadt!

Wir wollen von möglichst vielen unterschiedlichen Menschen wissen, was für sie eine gerechte Stadt bedeutet. Wir befragen Hannoveraner*innen auf unseren Veranstaltungen, Veranstaltungen von anderen und manchmal auch einfach so zwischendurch. Seien Sie dabei!

Liebe Hannoveraner*innen

Was wünschen Sie sich für eine gerechte Stadt ? Schreiben Sie es uns!

Siehe Kontaktformular unten auf der Seite.

Peter Dyllas

“Eine gerechte Stadt würde jedem Bürger verkehrstechnisch gerecht werden. Infrastruktur und Wohnen und Geschäft muss zusammenfunktionieren – das kann nicht entweder oder sein.”

Ana Isabel Andrade Garcia

“Es allen gerecht zu machen ist sehr schwer. Ein Kompromiss wäre Toleranz in jegliche Richtung. […] Eine gerechte Stadt ist eine, wo die Bürger bereit sind auf alle anderen Acht zu nehmen und zu zugehen.”

T. Rzepka

“Keine Ahnung, da fällt mir nichts ein.”

Christian Pfeiffer

„Eine gerechte Stadt ist, wenn die Bedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger fair ermittelt und berücksichtigt werden. Zum Beispiel: 1. Freie Fahrt im Nahverkehr für alle Schüler*innen, 2. mehr Verkehrsgerechtigkeit für Radfahrer*innen“

Anne Korte Polier

„Wenn eine Stadt sämtliche Mitglieder einer Familie in den Blick nimmt und auf sie achtet, dann ist das für mich eine gerechte Stadt.“

Liebe Hannoveraner*innen,

Wie sieht Ihre gerechte Stadt Hannover aus? Schreiben Sie es uns über untenstehendes Kontaktformular.

Sid Auffarth

„VON OBEN: die Bereitschaft sich den Gruppen der Stadt gegenüber offen zu zeigen und VON UNTEN: die Offenheit einzufordern, dass man die Stadt aktiv mitgestalten kann. “

Jens-Erik Narten

„Eine gerechte Stadt ist eine Stadt, in der sich alle beteiligen und mitwirken können & sich dort gleichzeitig zu Hause fühlen.“

Frau Schiebenhöfer

„Gerechte Stadt ist für mich… alle VerkehrsteilnehmerInnen haben gleich viel Platz – nicht nur die Autos. Begegnungsstätten wie Plätze und Bänke in der Innenstadt.”

Luisa König

„Eine gerechte Stadt ist für mich eine Stadt, in welcher alle Menschen Gehör für ihre persönlichen Belange bekommen, mit gleichzeitiger Rücksichtsnahme auf das soziale Miteinander. Geschlecht, Alter, Herkunft und Religion sollten dabei keinerlei Rolle spielen. “

Daniel Pflieger

„Eine gerechte Stadt schafft und erhält eine sinnvolle Infrastruktur für die Wirtschaft, besonders aufch für Gründer.”

Anonym

„Gerechte Stadt ist für mich Teilhabe, für Alle an Kulturellen Veranstaltungen, etc.”

Ozan Karaman

„Eine gerechte Stadt ist für mich eine Stadt, in der Menschen günstiger mit den öffentichen Verkehrsmitteln fahren. Ausserdem wäre es mir wichtig innerhalb der Stadt autofreie Zonen zu haben.”

Sylvia Grünhagen

„Eine gerechte Stadt ist für mich eine, in der es erschwinglichen Wohnraum für jeden Menschen gibt, unabhängig von Herkunft, Aussehen und sozialen Status.”

Assunta Verrone

„Eine gerechte Stadt ist für mich diejenige, die ihre Künstler*innen schätzt.”

Jascha Hieronimus

„In einer gerechten Stadt wird die Vision des Andersraum e.V. Realität: dass jeder Mensch so sein kann, wie er ist.”

Roland Schwerdtfeger

„Gerechte Stadt ist für mich erschwinglicher Wohnraum für jeden nach seinen Möglichkeiten. Erschwinglicher öffentlicher Nahverkehr. Ein gutes nebeneinander von jung und alt.”

Corinna Heldt

„Gerechte Stadt ist für mich, wenn alle Bürger*innen Hannovers zum Christopher Street Day kommen & gemeinsam für Menschenrechte demonstrieren.”

Dr. Wolf R. Reinicke

„Gerechte Stadt ist für mich Zusammenhalt aller Bürger, Engagement für die Belange der Gesellschaft, einfacher Zugang zur Verwaltung.”

Kornelia Rust-Bulmahn

„Gerechte Stadt ist für mich eine Stadt, in der alle Kulturen, alle Minderheiten, junge und alte Menschen, Männer und Frauen dieselben Teilhabechancen haben.”

Hilde Weeg

„Gerechte Stadt ist für mich eine Stadtgesellschaft, die sich für ein geschlechtergerechtes, verteilungsgerechtes Miteinander einsetzt. Immer wieder neu.”

Ingrid Heineking

„Eine gerechte Stadt ist für mich eine Stadt, die das vermeintlich Selbstverständliche hinterfragt und allen Menschen öffentlichen Raum bietet.”

Dr. Stefanie Krebs

„Gerechte Stadt ist für mich, dass öffentliche Ressourcen allen gleichermaßen zugutekommen, unabhängig von Wohnort, Quartier, Alter, Geschlecht etc.”

Tanja Mölders

„Eine gerechte Stadt ist für mich eine Stadt, die ihren Bewohner*innen Möglichkeitsräume eröffnet, d.h. ihnen Möglichkeiten zur Aneignung von Räumen auch jenseits funktionsräumlicher Zuweisungen bietet.”

Ernst Barkhoff

„Eine gerechte Stadt ist eine soziale Stadt mit bezahlbaren Wohnungen für alle, guten Schulen, die allen Kindern gerecht werden […]. Sie ist eine demokratische Stadt, die die Bürgerbeteiligung […] ernst nimmt.”

Nicolas Wagner

“Gerecht ist eine Stadt für mich, wenn sie allen Menschen, unter Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse, ermöglicht im selben Masse am sozialen Leben teilzuhaben.”

Sara Reimann

„Gerechte Stadt ist für mich, wenn ich die Qualität von Wohnraum mitgestalten kann, sodass vielfältigere Wohnmodelle möglich sind – besonders für Gemeinschaft und Begegnung, aber auch zur Kombination von Wohnen und Arbeiten […].”

Tomasz Lachmann

„Eine gerechte Stadt ist für mich eine Stadt, in der alle die Möglichkeit haben mitzugestalten.”

Anke Biedenkapp

„für mich ein Lebensort, in deren öffentlichen Räumen sich alle […] barrierefrei und ungeachtet ihrer geschlechtlichen Zuordnung frei sowie ungestört bewegen können – vorausgesetzt, dass sie sich an die Spielregeln des wertschätzenden Miteinanders halten.”

Volker Macke

“Eine gerechte Stadt vertreibt nicht, sie hört zu und diskutiert, mit allen. Auf Augenhöhe. Auch mit denen, die nicht gerecht sein wollen oder können. Eine gerechte Stadt gibt jeder und jedem soviel sozialen, kulturellen, rechtlichen und finanziellen Spielraum, wie er oder sie benötigt.”

Astrid Döring

“Eine gerechte Stadt ist für mich ein soziales und enspanntes Miteinander im öffentlichen Raum. Dafür braucht es Konzepte für Verkehr und öffentliche Plätze, die grün, bunt sowie innovativ zugleich sind.”

Barbara Zibell

“Eine gerechte Stadt schafft Zugänglichkeiten und Verfügbarkeiten für alle, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder Behinderung, und verhandelt die Raumbedürfnisse der verschiedenen Anspruchsgruppen als Partnerin auf Augenhöhe.”

Reinhard

“Die gerechte Stadt wird es nicht geben, aber es lohnt sich dafür kämpfen.
Die gerechte Stadt kann sich selbst versorgen.
Die gerechte Stadt wird viele Regeln des Zusammenlebens auf den Prüfstand und einige davon auf den Kopf stellen.
Die gerechte Stadt begrenzt nicht auf 300 Zeichen. “

Bitte stellen Sie uns ein Bild von Ihnen im Querformat zur Verfügung. Wir freuen uns sehr darüber, denn das Projekt lebt auch von den Fotos der Teilnehmer*inen. Zeigen Sie uns Ihr Gesicht für ein gerechtes Hannover!

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