Zukunft des Köbelinger Marktes – Veranstaltung aus der Reihe „Plätze, Parks & Co.“

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Anlieger, Anwohner, Planer, Politiker, interessierte Bürger… über 90 Menschen kamen am Mittwoch, den 05.April 2017  in die städtische Galerie KUBUS um mit dem Bürgerbüro Stadtentwicklung über die Zukunft des Quartiers rund um den Köbelinger Markt zu diskutieren.

Manfred Müller (1. Vorsitzender des bbs) stellte den Sachstand zum Bebauung dar. Weitere Informationen in seiner Präsentation und auf den Webseiten der Stadt Hannover hier und hier.

Anschließend präsentierte Kai Koch (Vizepräsident des Bund Deutscher Architekten, BDA) Ergebnisse eines Workshops des BDA der im Vorfeld der City 2020+ Überlegungen zur Aufwertung der Altstadt 2005 durchgeführt wurde. Dabei wurden auch schon Überlegungen zum Köbelinger Markt angestellt. Sein Vortrag findet sich hier.

 

Oliver Kuklinski (Geschäftsführer des bbs) moderierte die Diskussion über die Zukunft des Köbelinger Markts und sammelte Perspektiven der Anlieger*innen aus dem Publikum ein. Die Anwesenden hielten in Kleingruppen ihre Wünsche und Ängste fest, die anschließend zusammengetragen wurden.

Grundsätzlich scheinen die Pläne der Stadt nach dem Abriss der Verwaltungsgebäudes Wohnbebauung zu errichten und eine Aufwertung und Belebung des Quartiers auf Akzeptanz zu treffen. Die Anwesenden wünschen sich eine gute soziale Durchmischung als Ziel für die Wohnbebauung.
Bedenken gibt es teilweise aufgrund der Höhe der geplanten Gebäude. Auch die verkehrlichen Änderungen bereiten einigen Anwesenden sorgen. Sie befürchten, dass der Verkehrsfluss ins Stocken gerät, durch die Umwandlung der Leinstr. in eine Sackgasse und die Auslastung der Marktstr. Andere wünschen sich genau das: eine Verkehrsberuhigung und eine zukunftsorientierte Verkehrsplanung rund um den Köbelinger Markt und bessere Bedingungen für Fahrradfahrer sowie die Berücksichtigung der Anforderungen der E-Mobilität.
Umstritten ist auch die Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf dem Köbelinger Marktplatz, von einigen wurde sie begrüßt, da es Quartiernah bisher kaum Möglichkeit gibt sich im Freien aufzuhalten, andere befürchten, dass sich mit Trinkern eine ähnliche Situation wie am Weiße-Kreuz-Platz oder am Raschplatz entwickeln könnte und lehnen dies ab.

Eine Dokumentation der Anmerkungen aus dem Publikum sowie eine Zusammenstellung der Ergebnisse der Diskussion in Kleingruppen sind demnächst hier zu finden.

Einen Artikel der HAZ über unsere Veranstaltung können Sie hier nachlesen.

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